Faszination der kleinen Dinge …

Die Fotoschule in Bildern

MAKROFOTOGRAFIE

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Rezension von Diane Jordan

Irgendwann kommt jeder Fotograf an diesen einen Punkt. Alles scheint schon einmal fotografiert und damit nicht mehr individuell und einzigartig zu sein. Abhilfe kann dann die Beschäftigung mit dem Makroobjektiv und diesem Lehrbuch bringen. Die Fotoschule in Bildern-Makrofotografie. Eintauchen in die Welt der kleinen Dinge, alles für sich neu entdecken. Wie anders sieht auf einmal ein Schmetterling aus? Pilze oder aber auch ein Eiskristall im Winter. Ungeahnte Möglichkeiten und andere Welten tun sich dem ambitionierten Fotografen damit auf. Licht, Perspektive und Formen bekommen plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Man schaut genauer hin und entdeckt auch viel mehr, mir geht es jedenfalls so. Ich liebe die Beschäftigung mit dem Makro und kann euch diesen Bereich nur empfehlen. Versucht es einmal, ihr werdet sehen es macht viel Spass und das eine oder andere „Oh“ vom nächsten Fotobetrachter eurer Bilder ist euch sicher :-).

Aus dem Inhalt:

  • Im eigenen Garten und auf der Wiese
  • Blüten und Pflanzen
  • Schmetterlinge, Libellen und mehr
  • Im botanischen Garten
  • Im Wald
  • Pilze und Flechten
  • Am und im Wasser
  • Amphibien und Reptilien
  • Im Schnee
  • Im Heimstudio
  • Fototechnik und Bildbearbeitung: Focus-Stacking, alte Objektive verwenden u.v.m.

Die Autoren:

Eileen Hafke fotografiert seit 2008. Zur Fotografie und gleichzeitig auch zur Makrofotografie kam sie durch den Kunstunterricht in der 12. Klasse. Ihr Schwerpunkt in der Fotografie befindet sich in der künstlerischen Umsetzung von natürlichen Motiven. Sie hat schon verschiedene Gastbeiträge für diverse Internetseiten für Makrofotografen (wie beispielsweise http://www.makro-treff.de) verfasst. Eileen Hafke ist gelernte Diplom-Juristin.

Manfred Huszar fotografiert seit 23 Jahren. Hauptberuflich arbeitet er in einem Weiterbildungsinstitut; hier war er auch Lehrgangsleiter für den Fachbereich »Berufsfotografie«. Er ist Autor des Fotografieblogs http://www.zoomyboy.com und hält Makro-Workshops für die LIK Akademie ab.

Sandra Malz ist Autodidaktin und hat sich in den letzten Jahren ein umfangreiches Wissen über die Makrofotografie angeeignet. Ihr fotografischer Schwerpunkt liegt auf der Makro-Tierwelt. Ihre Motive findet sie hauptsächlich direkt vor ihrer Haustür in der Lüneburger Heide. Wenn es die Zeit zulässt, gibt sie ihr Wissen auch in Makro-Workshops weiter. Hauptberuflich arbeitet sie als Hörgeräteakustikerin.

 Fazit: 5 Sterne***** Die unbegrenzten Möglichkeiten der Makrofotografie haben mich begeistert und inspiriert, ich kann es kaum erwarten im Frühling wieder über die Wiese zu robben und feine Aufnahmen zu machen. Jetzt warte ich freudig auf Regen oder Schnee und Eis, denn auch diese Dinge sind mit dem Makro ganz fein. Und mit einer Tasse heissem Tee, eingekuschelt in eine Decke, genieße ich dieses tolle Fotobuch und freue mich an den super Aufnahmen.

Die Fotoschule in Bildern MAKROFOTOGRAFIE ist im Rheinwerk Verlag erschienen. Das Softcover-Lehrbuch hat 330 Seiten und kostet 34,90 Euro.

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Spinnweben …

Spinnweben, auch: Spinngewebe oder Spinnengewebe genannt, sind Reste von Spinnennetzen der Radnetzspinnen beziehungsweise aller anderen Sorten von Gespinsten.

Spinnweben werden besonders im Haushalt oft als unangenehm empfunden und deshalb meist schnell beseitigt. Dem Spinnennetz selbst wird teilweise noch ein Gebrauchswert zugestanden; einerseits als ästhetisches Kunstwerk, andererseits als natürliche Fliegenfalle und wird deswegen nicht überall im Haushalt sofort entfernt. Wenn das Spinnennetz durch äußere Einflüsse eingerissen, durchlöchert oder lange Zeit hängt und nur noch als Staubfänger fungiert, wird es als Spinnweben bezeichnet und erfährt damit auch einen Bedeutungswandel.

Spinnweben können nur dort entstehen, wo Spinnen die Möglichkeit hatten, ein Netz zu spinnen und es über einen zumeist längeren Zeitraum (wochen- bis jahrelang) an Ort und Stelle bleiben konnte. Diese längere Verweildauer wird gerne mit längerer Abwesenheit von Putztätigkeiten in Zusammenhang gebracht, etwa weil die Stellen schwer zugänglich sind, selten benutzt werden oder beim Putzen nicht darauf geachtet wird.

Damit sind Spinnweben im Film, besonders im Bereich Horror und Fantasy gerne benutzte Dekoelemente, die die Abwesenheit von menschlichen Wesen oder zivilisatorischen Einflüssen in der näheren Vergangenheit optisch belegen sollen. Der Halloween-Trend der letzten Jahre hat inzwischen auch zu einem Angebot für künstliche Spinnweben geführt, die auch von der Gothic-Szene genutzt werden.

Klassischere Anwendung fanden sie im 18. und 19. Jahrhundert in Spinnwebenbildern, wo sie als stoffliche Grundlage für Gemälde dienten.

Foto: Spinnweben im Himmelmoor von Diane Wippermann

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