Piep, piep …

Praxisbuch Vogelfotografie: Wie perfekte Fotos aus nächster Nähe gelingen

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Rezension von Diane Jordan

Wie perfekte Fotos aus nächster Nähe gelingen, dass wollte ich schon immer wissen. Denn es ist gar nicht so einfach die scheuen Luftakrobaten abzulichten, dass weiss ich aus leidvoller Erfahrung. Das Praxisbuch Vogelfotografie schafft nun Abhilfe, indem es auf alle wichtigen Aspekte der Vogelfotografie eingeht. Begeistert lese ich Seite um Seite…

Los geht’s mit Tipps zu Ausrüstung, Technik und Licht. Dann folgen Informationen über das Verhalten der heimischen Vogelarten und ihrer unterschiedlichen Lebensräume.

Besonders schön finde ich das Kapitel: Wie Sie nahe an ein Tier herankommen, dass weckt meine Abenteuerlust und am liebsten möchte ich es auch sofort ausprobieren. Ob es dann wohl besser klappt? Und meine Aufnahmen so werden, wie ich es mir vorstelle und wünsche? Seid gespannt!!!

Aus dem Inhalt:

Ausrüstung und Technik

Licht

Informationsquelle zu Vögeln

Vogelfotografie mit System- und Superzoom-Bridgekameras

Wie nähre ich mich einem Vogel?

Tarnhütten

Schwimmversteck

Weitwinkelfotografie

Künstlerische Fotografie

Bildkomposition

Vögel fotografieren

Flugaufnahmen

usw.

 Der Autor:

 Daan Schoonhoven ist begeisterter Naturfotograf und Betreiber der niederländischen Fotografen-Communitys nederpix.nl und birdpix.nl. Letztere widmet sich ausschließlich der Vogelfotografie. Gemeinsam mit den besten niederländischen Naturfotografen gibt er seit einigen Jahren die erfolgreiche Buchreihe der »Praktijkboeken« heraus, die der dpunkt.verlag nun auch dem deutschen Publikum in Übersetzungen zugänglich macht. Alle Fotografen bzw. Autoren dieses Buchs sind auch auf natuurfotografie.nl zu finden, wo sie Fototipps veröffentlichen und Fotoworkshops anbieten.

Extra:

Neben dem Kapitel zu einheimischen Vogel-Locations wurde auch ein Kapitel zu deutschen Informationsquellen wie Bücher, Zeitschriften, Websites und Apps für die Vogelfotografie ergänzt.

Fazit: 5 Sterne***** Ich bin restlos begeistert 😉 und das kommt wirklich selten vor. Dieses Buch ist richtig, richtig toll! Wer sich für Vogelfotografie interessiert, kommt meines Erachtens, um dieses Meisterwerk nicht herum.

Das Praxisbuch ist im dpunkt Verlag erschienen. Die gebundene Ausgabe hat 216 Seiten und kostet 26,90 Euro.

der-bartkauz-strix-nebulosa-72c2e6de-045c-4402-b336-560ba83d157b.jpgFoto: Diane Jordan

Ich will doch nur spielen …

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Fasan…

Der Fasan (Phasianus colchicus) ist eine Vogelart aus der Ordnung der Hühnervögel. Wie bei anderen Fasanenartigen fällt der Hahn durch sein farbenprächtiges Gefieder und seine stark verlängerten Schwanzfedern auf. Hennen zeigen eine bräunliche Tarnfärbung. Der Ruf des Hahns ist ein lautes, charakteristisches und oft gereihtesgö-göck.

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Fasans reicht vom Schwarzen Meer über die Trockengebiete Mittelasiens bis in den Osten Asiens. Während die zahlreichen zentralasiatischen Verbreitungsinseln größtenteils voneinander isoliert sind, besiedeln die ostasiatischen Populationen in China, Korea und Sibirien ein großes zusammenhängendes Areal, wo zahlreiche weitere Unterarten leben, die sich teils an den Grenzen ihrer Verbreitungsgebiete untereinander mischen. Von einigen Autoren wird auch der japanische Buntfasan dieser Art zugeordnet.

Vor allem zu Jagdzwecken wurde der Fasan in Europa, den USA und anderen Teilen der Welt eingebürgert, ein stabiler Bestand kann sich aber auf Dauer meist nur durch Hegemaßnahmen und Aussetzungen halten. In Südeuropa wurde die Art vermutlich schon während der Antike als Ziervogel und wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches eingeführt und sowohl wild als auch in Gefangenschaft gehalten. Die Römer sorgten wahrscheinlich für eine Verbreitung in Mittel- und Westeuropa. Seit dem frühen Mittelalter ist die Fasanenhaltung vereinzelt an Fürstenhöfen und Klöstern belegt und seit dem ausgehenden Mittelalter oder der frühen Neuzeit ist ein freilebender Bestand oder ein solcher in großen Fasanerien bekannt.[1] Viele Teile Europas – wie beispielsweise Nordeuropa – wurden aber auch erst im 19. Jahrhundert besiedelt.[2] Heute ist der Großteil des europäischen Bestands in den LändernDeutschland, Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Ungarn und Rumänien zu finden.[3] Die hier lebenden Vögel sind meist Mischformen verschiedener Unterarten, hauptsächlich des torquatus-Typs, dessen Hähne einen weißen Halsring und einen grauen Bürzel zeigen, und des colchicus-Typs, dem der Halsring fehlt und der rotbraunes Bürzelgefieder hat. Der Fasan besiedelt halboffene Landschaften, lichte Wälder mit Unterwuchs oder schilfbestandene Feuchtgebiete, die ihm gute Deckung und offene Flächen zur Nahrungssuche bieten. In Europa findet man ihn häufig in der Kulturlandschaft. Er ernährt sich zumeist von pflanzlicher Nahrung wie Sämereien und Beeren, aber auch von Insekten und anderen Kleintieren. Ein Hahn lebt zur Brutzeit meist mit ein bis zwei Hennen zusammen. Der Fasan überwintert zumeist in den Brutgebieten. Bisweilen weicht er im Winter über kurze Strecken in mehr Deckung oder Nahrung bietende Lebensräume aus.   Quelle: WikiFasan_Di_1.jpg

Foto: Diane Jordan

Wildlife —

Christoph F. Robiller

Wildlife Fotografie

Frei lebende Tiere in Deutschland und Europa fotografieren

Rezension von Diane Jordan

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Ich bin Fotografin und in einem Forsthaus groß geworden. Ist es da verwunderlich, dass ich mich für Wildlife-Fotografie interessiere? Der Naturfotograf Christoph F. Robiller gibt in seinem vorliegenden Buch einen Überblick, welche Fotoausrüstung für den Einsatz in der Wildlife-Fotografie erforderlich ist. Er beschreibt welche Vorgehensweisen ratsam sind und zum Erfolg führen. Gute Tipps gibt er bei den unterschiedlichen Methoden der Ansitz- und Versteckfotografie, das Vorgehen bei der Fotopirsch oder den Einsatz von Lockmitteln. Der Leser bekommt professionelle Hinweise zum Equipment sowie Bauanleitungen für verschiedene Versteckmöglichkeiten, wie eine Versteckhütte oder ein Schwimmversteck zum Aufnehmen von scheuen Wasservögeln. Mit der Beschreibung zahlreicher Naturräume in Deutschland und anderen europäischen Ländern gewährt der Autor einen umfassenden Einblick in die jeweilige Landschaft und Tierwelt, dass finde ich sehr gut. Gleichzeitig vermittelt er ambitionierten Amateurfotografen, alle nötigen Kenntnisse über die Fotomöglichkeiten in der Natur vor Ort. Dabei legt Christoph F. Robiller besonderen Wert auf einen respektvollen Umgang mit der Tierwelt, eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche und nachhaltige Naturfotografie, auch dieser Leitgedanke findet meine Unterstützung . Für fotografierende Naturfreunde gibt es Hinweise zu örtliche Anlaufstellen, wie Naturschutzzentren oder Fotocamps. Desweiteren werden die Möglichkeiten geführter Touren mit Naturpark-Rangern oder Naturpädagogen vorgestellt.

 

Aus dem Inhalt:

  • Ansitz- und Versteckfotografie, Einsatz von Lockmitteln
  • Besonderheiten bei der Säugetierfotografie
  • Flugaufnahmen und Kurzzeitfotos
  • Kranichfotografie in der Darß-Zingster Boddenkette und auf Rügen
  • Die Feldberger Seenlandschaft Naturpark der Adler, Otter und Unken
  • Zwischen Haubentaucher und Trauerseeschwalbe unterwegs auf der mittleren Havel
  • Thüringer Wald unterwegs im grünen Herzen Deutschlands
  • Finnland in den vier Jahreszeiten
  • Island Naturfotografie zwischen Feuer und Eis
  • Fotoziele in Spanien Extremadura und Pyrenäen
  • Sardinien Vielfalt der Lebensräume
  • Streifzüge durch Osteuropa Dobrudscha und Donautiefebene

 

Fazit: 5 Sterne***** Faszinierende Naturfotos und tolle Texte, wer die Naturfotografie liebt, kommt um dieses Buch nicht herum!!!

Christoph F. Robiller, Wildlife Fotografie – Frei lebende Tiere in Deutschland und Europa fotografieren – umfasst 400 Seiten, ist gut gebunden und kann zum Preis von 39,90 Euro im dpunkt.verlag erworben werden.

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Foto: Diane Jordan